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Die Zahnfee von Torsten Henschel

 


Seiten: 321
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 979-8195357177
Erschienen am: 3. Mai 2026
Preis: 14,99 Euro
Genre: Psychothriller


Klappentext:

In Berlin geht die Angst um.

Mehrere Frauen werden brutal ermordet aufgefunden.

Die einzige Gemeinsamkeit der Opfer: fehlende Zähne.

Die Presse spricht längst von der „Zahnfee“.
Kriminalkommissarin Jana Wermel jagt einen Täter, der scheinbar keine Spuren hinterlässt – während sie gleichzeitig versucht, für ihre kleine Tochter Mia da zu sein. Dann begegnet sie Martin. Charmant. Hilfsbereit. Verständnisvoll. Und plötzlich fühlt sich ihr Leben wieder normal an. Bis Jana beginnt, sich zu fragen, ob das Böse manchmal viel näher ist, als man glauben möchte.

Rezension:

In Berlin werden mehrere Frauen brutal ermordet aufgefunden. Was die Opfer verbindet, sind fehlende Zähne. Die Presse tauft den Täter schnell „die Zahnfee“. Kriminalkommissarin Jana Wermel übernimmt die Ermittlungen und versucht gleichzeitig, für ihre Tochter Mia da zu sein. Während die Polizei nach Spuren sucht, lernt Jana den charmanten Martin kennen. Doch je näher sie ihm kommt, desto mehr gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht.

Meine Meinung:

Als ich gelesen habe, dass es um eine Ermittlerin und einen Serienmörder geht, war ich erst etwas skeptisch. Solche Geschichten können sich manchmal ziehen. Hier war das aber überhaupt nicht der Fall. Das Buch legt direkt los und hat mich von der ersten Seite an gepackt. Besonders gefallen hat mir die ungewöhnliche Idee mit der Zahnfee. Allein der Gedanke daran ist schon verstörend, aber genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Dazu kommt ein Täter, der gleichzeitig erschreckend und faszinierend ist. Seine Gedanken und seine Sicht auf die Welt fand ich oft sogar spannender als die eigentlichen Ermittlungen.

Der Schreibstil hat perfekt zu der Geschichte gepasst. Kurze Kapitel, kurze Sätze und ein hohes Tempo haben dafür gesorgt, dass ich immer noch ein Kapitel lesen wollte. Und noch eins. Und noch eins. Das war für mich eines dieser Bücher, bei denen man ständig denkt: „Okay, nur noch kurz weiterlesen.“

Jana mochte ich grundsätzlich gerne, auch wenn ich manche ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Dafür fand ich die Dynamik zwischen den Figuren und die psychologischen Aspekte umso interessanter. Wer einen klassischen Krimi mit viel Polizeiarbeit sucht, sollte wissen, dass hier eher die Figuren, ihre Gedanken und die Spannung im Vordergrund stehen. Für mich war das genau die richtige Mischung aus Thriller, Psychospannung und einer Prise Horror. Eine kurze, düstere und herrlich verrückte Geschichte, die mich bestens unterhalten hat und die ich kaum aus der Hand legen konnte.







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