Kein Geheimnis bleibt auf ewig verborgen
Seiten: 432
Verlag: Penguin
ISBN: 978-3328111467
Erschienen am: 28. Januar 2026
Preis: 16 Euro
Genre: Thriller
Klappentext:
Die Dürre hat die Kleinstadt Mirror Lake fest im Griff, als Hazel in ihre Heimat zurückkehrt. Ihr Vater, der angesehene Detective des Ortes, ist verstorben. Während die Kleinstadtgemeinde um Perry Holt trauert, fragt sich Hazel, warum er ihr das Haus am See vermacht hat. Und nicht ihren Brüdern.
Die Anspannung unter den Geschwistern wächst von Tag zu Tag, und Hazel sieht sich mit unliebsamen Erinnerungen konfrontiert. Als die Trockenheit die Wasserlinie des Sees weiter zurückdrängt, gibt dieser Geheimnisse preis, die jahrelang unter der Oberfläche verborgen lagen. Wird der See auch eine Antwort auf die Frage geben, was mit Hazels Mutter geschah – einer Kriminellen, die einst spurlos verschwand?
Rezension:
Kurz nachdem die Gedenkfeier wegen Perry Holt die Gemeinde wieder in ihre Häuser zurückkehren lässt wird ein Auto aus dem Mirror Lake gezogen. Dieses ist so voll Schlamm, man weiß nicht wie lange es dort unten schon lag. Hazel, gerade auf dem Weg nach Hause bekommt einen Anruf vom Nachlassverwalter, dass ihr Vater ihr sein Haus vererbt hat. Durch dieses Erbe gibt es vor allem mit Caden einige Spannungen. Als dann ein weiteres Auto aus dem See gezogen wird, fast genau auf Höhe der Badestelle wirft das in der Kleinstadt noch mehr Fragen und Rätsel auf, denen Hazel auf den Grund geht, wenn auch ungewollt. Und warum hat ihre Mutter sie damals verlassen und hat sie zurückgelassen?
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wegen dem Klappentext angesprochen und auch wegen der 4 Sterne plus Bewertung. Als ich nun anfing zu lesen war ich nach den ersten Seiten der Meinung, dass ich nicht mehr wusste was ich ein paar Seiten zuvor gelesen habe. Ich habe es auf den Lärm geschoben der auf dem Balkon herrschte. Tolles Wetter, irgendwie macht jeder was. Viele Sägegeräusche und Autos die vorbeifuhren. Und das gerade am Anfang eines neuen Buches. Ungünstig. Aber tatsächlich lag es nicht daran, sondern am Schreibstil der Autorin, die jede Handlung extra langsam und ausführlich beschrieb. Außerdem hatte ich dazu noch das Gefühl, das rein gar nichts passiert.
Dann kamen irgendwann wieder Stellen die spannend wirkten und so schnell wie diese kamen, so schnell war es auch wieder vorbei. Ich hatte das Gefühl es ist eine sehr langatmige Angelegenheit. Schließlich war ich bei Seite 211 und war so gefrustet, weil dort immer noch optisch irgendwelche Personen beschrieben wurden, die nicht der Rede wert waren. Ich wollte zu dem Zeitpunkt das Buch abbrechen, da ich wirklich wütend war mich auf dieses Buch eingelassen zu haben, eigentlich Erwartungen hatte, die bisher nicht erfüllt wurden. Obwohl sich doch der Buchrücken so spannend anhörte. Nachdem ich dann bei Amazon nochmal die Bewertungen durchgegangen bin wurde ich wieder neugierig und habe mich noch mal ans Buch gewagt. Ohne irgendwelche Nebengeräusche, alles still.
Ich muss sagen es hat sich gelohnt. Ich wollte auch wissen wieso die anderen Leser so bewertet haben. Die Neugierde hat gesiegt und ich habe das Buch beendet. Es wurde ca 100 Seiten vor Ende richtig spannend, schon fast gruselig. Alles was ich zuvor als langweiliger Alltagstrott gedeutet hatte ergab plötzlich irgendwie Sinn und ich habe mitgeraten wer da für was wohl verantwortlich sein könnte. Das Ende und die Auflösung war wirklich extrem stark und hat vieles wieder wett gemacht. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass ich wahrscheinlich so schnell kein Buch mehr von der Autorin lesen würde, da es mir bis zum richtigen Knall einfach zu lange gedauert hat. Wer geduldig ist beim Lesen für den ist es sicher ganz toll, aber ich brauche diese Spannung schon früher.











