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War and Queens – Liebe kennt keine Grenzen Band 4

 


Seiten: 880
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453322394
Erschienen am: 12.04.2023
Preis: 18,00 Euro
Genre: Romantasy


Klappentext:

Nachdem die Blutkönigin Casteel in ihre Gewalt gebracht hat, erklärt Poppy ihr den Krieg. Sie ist fest entschlossen, ihre große Liebe zu retten und die Aufgestiegenen daran zu hindern, Atlantia und Solis einzunehmen. Doch der Kampf gegen die Aufgestiegenen ist erst der Beginn: In den Schatten sind uralte Mächte erwacht, die die Schrecken längst vergangener Zeiten mit sich bringen. Nun ist die Stunde gekommen, in der Poppy ihr Schicksal annehmen und die Prophezeiung erfüllen muss ...

Rezension:

Nachdem Casteel gefangen genommen wurde, will Poppy natürlich alles daransetzen, ihn so schnell wie möglich zurückzuholen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn neben der Rettung warten neue Gefahren, alte Geheimnisse und jede Menge Fragen, die plötzlich viel größer sind als gedacht. 

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich sagen, dieser Band war für mich bisher einer der anstrengenderen der Reihe. Der Einstieg hat sich für mein Empfinden extrem gezogen und gerade am Anfang hatte ich oft das Gefühl, dass viel zu wenig passiert, obwohl das Buch so viele Seiten hat. Natürlich wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht, gerade weil ich die Reihe insgesamt liebe und endlich Antworten wollte, aber genau dieses „Jetzt kommt doch endlich mal was“ hatte ich hier leider ziemlich oft.

Viele Passagen waren für mich unnötig in die Länge gezogen, besonders innere Monologe, Wiederholungen und auch einige spicy Szenen, die mich diesmal ehrlich gesagt eher genervt als abgeholt haben. Normalerweise habe ich überhaupt kein Problem mit Spice, aber hier war ich oft einfach mehr an der eigentlichen Handlung interessiert und habe stellenweise sogar weitergeblättert, weil ich lieber wissen wollte, wie es storytechnisch weitergeht. Gerade wenn man die Charaktere schon so lange begleitet, hätte ich mir einfach mehr Fokus auf Entwicklung, Spannung und echte Enthüllungen gewünscht.

Gefühlt passiert in diesem Band über weite Strecken gar nicht so viel, beziehungsweise ein bis zwei zentrale Handlungsstränge werden auf sehr viele Seiten verteilt, was für mich zwischendurch wirklich zäh war. Trotzdem gab es besonders gegen Ende wichtige Entwicklungen und starke Verknüpfungen zur größeren Geschichte, die für mich einiges wieder rausgeholt haben. Genau diese Momente waren es dann auch, die mir gezeigt haben, warum dieser Band für die Reihe wichtig ist.

Insgesamt war „War and Queens“ für mich also definitiv kein schlechtes Buch, aber eines mit deutlichen Längen. Ich habe mich teilweise wirklich durchgekämpft, wurde aber zumindest mit wichtigen Erkenntnissen und spannenden Aussichten auf die Fortsetzung belohnt. Für Fans der Reihe ist dieser Band wahrscheinlich trotzdem unverzichtbar… ich hoffe nur, dass der nächste Teil wieder etwas mehr Tempo, mehr Handlung und weniger unnötiges Ziehen mitbringt.









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