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Sieben Tage im Juni: Eine große Liebe, die alles überdauert von Tia Williams

Romanmanuskript • Vorabfassung

📝 Titelblatt des Manuskripts

„Manche Geschichten brauchen nur sieben Tage, andere fünfzehn Jahre.“
Sieben Tage im Juni
📎 Manuskript beigefügt

Sieben Tage im Juni

Autorin Tia Williams
Genre Romance
Verlag Lübbe
Erscheinung 27. April 2026
Seiten 400
Preis 16,00 €
ISBN 9783757701987
Bewertung ⭐⭐⭐☆☆
✏️ Notiz der Lektorin

Dieses Manuskript erzählt von zwei Menschen, die sich nach fünfzehn Jahren wieder begegnen. Zwischen alten Wunden, unausgesprochenen Gefühlen und einer zweiten Chance entfaltet sich eine emotionale Geschichte über Liebe, Vergangenheit und die Frage, ob manche Kapitel vielleicht doch noch neu geschrieben werden können.

Kapitel 1 · Manuskriptseite

📄 Lektorat – Erste Durchsicht

Kapitel geprüft

Schon die ersten Seiten schaffen es, sofort Interesse zu wecken. Besonders die ungewöhnliche Kombination aus Evas Leben als erfolgreiche Autorin und ihrer erneuten Begegnung mit Shane hat mich neugierig gemacht. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht eine spürbare Spannung, die viele emotionale Momente mit sich bringt und den Figuren von Beginn an Tiefe verleiht.

Besonders gelungen fand ich die authentische Darstellung von Evas Migräne. Dieses Thema wirkte nie aufgesetzt, sondern ehrlich und greifbar. Gerade weil ich vieles davon selbst nachvollziehen konnte, haben diese Szenen für mich eine besondere Wirkung entfaltet und der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit verliehen.

✏️ Randnotiz der Lektorin

Die Chemie zwischen Eva und Shane trägt den Roman. Ihre gemeinsame Vergangenheit macht viele Gespräche emotional und sorgt dafür, dass ihre Entwicklung nachvollziehbar bleibt.

Etwas schwerer getan habe ich mich dagegen mit den zahlreichen Nebenhandlungen. Immer wieder wurde mein Lesefluss durch Meetings, berufliche Themen oder Nebenfiguren unterbrochen. Dadurch verlor die eigentliche Liebesgeschichte für mich zeitweise an Präsenz und wirkte stellenweise etwas ausgebremst.

📝 Anmerkung

Wer vor allem eine intensive Romance erwartet, sollte wissen, dass der Roman seinen Schwerpunkt stärker auf emotionale Aufarbeitung, persönliche Entwicklung und die Vergangenheit der Figuren legt.

Interne Verlagsunterlagen

📑 Lektoratsbeurteilung

❤️ Figurenentwicklung Ausgezeichnet
💬 Dialoge & Chemie Sehr gelungen
🧠 Emotionale Tiefe Überzeugend
📖 Erzähltempo Stellenweise ruhig
👥 Nebenhandlungen Etwas umfangreich
✨ Gesamteindruck Lesenswert
✏️ Lektorennotiz

Das Manuskript überzeugt vor allem durch seine intensive Figurenzeichnung und die glaubwürdige emotionale Entwicklung von Eva und Shane. Besonders die authentische Darstellung von Evas Migräne verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und hebt sie von vielen klassischen Liebesromanen ab.

📝 Überarbeitungsempfehlung

Einige Nebenhandlungen und berufliche Themen nehmen vergleichsweise viel Raum ein und bremsen die Liebesgeschichte gelegentlich aus. Wer eine klassische, durchgehend romantische Handlung erwartet, sollte sich auf einen stärkeren Fokus auf persönliche Entwicklung und Vergangenheitsbewältigung einstellen.

Entscheidung des Lektorats
✔ Manuskript zur Veröffentlichung empfohlen

Eine gefühlvolle Second-Chance-Romance mit starken Figuren und viel emotionaler Tiefe – auch wenn nicht jede erzählerische Entscheidung meinen persönlichen Geschmack vollständig getroffen hat.

Verlag · Abschlussdokument

📖 Druckfreigabe

Abschließende Beurteilung

„Sieben Tage im Juni“ erzählt eine emotionale Geschichte über zweite Chancen, alte Verletzungen und die Frage, ob Liebe auch nach vielen Jahren noch eine Zukunft haben kann. Besonders die authentischen Figuren und die intensive Chemie zwischen Eva und Shane konnten mich überzeugen. Auch die ehrliche Darstellung von Evas Migräne hat der Geschichte eine besondere Tiefe verliehen und sie für mich noch greifbarer gemacht.

Gleichzeitig konnte mich der Roman nicht in jeder Hinsicht mitreißen. Einige Nebenhandlungen nahmen für meinen Geschmack zu viel Raum ein und bremsten den eigentlichen Kern der Liebesgeschichte immer wieder aus. Dadurch fehlte stellenweise etwas von der Leichtigkeit und dem Tempo, die ich mir bei einer Second-Chance-Romance gewünscht hätte.

Insgesamt bleibt ein gefühlvoller Roman mit starken Charakteren und wichtigen Themen, der vor allem von seinen Figuren lebt – auch wenn er mich nicht durchgehend begeistern konnte.

Bewertung
⭐⭐⭐☆☆
3 von 5 Sternen
✏️ Letzte Notiz der Lektorin

Dieses Manuskript berührt besonders dann, wenn Eva und Shane gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten. Weniger Nebenschauplätze hätten ihrer Geschichte noch mehr Raum gegeben – dennoch bleibt ein gefühlvoller Roman, der viele schöne und nachdenkliche Momente bereithält.

✔ FREIGEGEBEN FÜR DIE LESERSCHAFT

Manche Geschichten brauchen kein perfektes Ende, um im Gedächtnis zu bleiben – manchmal genügt ein einziges Kapitel, das zeigt, wie wertvoll eine zweite Chance sein kann.

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