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REM von Sebastian Fitzek

 


Seiten: 320
Verlag: DROEMER
ISBN: 978-3426570760
Erschienen am: 19. März 2026
Genre: Psychothriller


Klappentext:

Schlafen. Träumen. Sterben. 

Stell dir vor, deine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter …Dies ist kein Fitzek-Thriller, wie du ihn erwartest. Annika Strauss und Sebastian Fitzek nehmen dich mit in eine neue, dunkle, übernatürliche Welt. Ein Albtraum, so intensiv, dass er dich nicht mehr loslässt.

»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie. 

Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat ...

Rezension:

Am Anfang war ich ehrlich gesagt richtig neugierig. Die Geschichte startet düster, spannend und mit genau dieser unterschwelligen Unruhe, bei der ich unbedingt wissen wollte, was eigentlich dahintersteckt. Gerade das Thema Schlaf, Albträume und dieses ständige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, fand ich erstmal richtig atmosphärisch und spannend aufgebaut. Zu Beginn mochte ich besonders, dass vieles geheimnisvoll blieb und nach und nach Fragen aufgeworfen wurden. Man wird bewusst ein bisschen im Dunkeln gelassen, was mich erstmal eher neugierig gemacht hat als genervt. Ich wollte definitiv wissen, worauf das alles hinausläuft. Irgendwann wurde es für mich allerdings zunehmend wirrer. Die Handlung entwickelt sich in eine Richtung, die mich eher verwundert als wirklich abgeholt hat. Grundsätzlich mag ich überraschende Wendungen, aber hier wurde es mir stellenweise fast zu überladen und teilweise auch zu absurd. Dadurch hat die Geschichte für mich leider einiges von dem verloren, was den Einstieg so stark gemacht hat. Ich hatte zwischendurch immer wieder Momente, in denen ich gehofft habe, dass am Ende alles noch richtig clever zusammenläuft, aber für mich blieb eher ein Gefühl von Verwirrung zurück. Manche Ideen waren definitiv kreativ und anders, aber nicht alles hat sich für mich wirklich stimmig angefühlt. Insgesamt fand ich den Anfang deutlich stärker als das, was später daraus gemacht wurde. Keine schlechte Idee und definitiv ungewöhnlich, aber mich konnte es am Ende leider nicht so überzeugen, wie ich es mir nach dem spannenden Start erhofft hatte. Für mich eher ein durchwachsenes Leseerlebnis mit starkem Beginn und einem Verlauf, der mich irgendwann eher ratlos zurückgelassen hat.






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