Sebastian Fitzek auf Nervenkitzel-Kurs: Sein bisher härtester Psychothriller!
Seiten: 368
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3426637920
Erschienen am: 1. Oktober 2008
Preis: TB: 12,99 Euro
Genre: Psychothriller
Klappentext:
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …
Rezension:
Ein Professor möchte ein Experiment durchführen mit einigen Studenten. Sie müssen nur eine vor sich liegende Patientenakte lesen und bekommen dafür 200 Dollar.
Während ein paar das Risiko dessen nicht eingehen wollen und sie Angst haben sagen sie nein, aber zwei Studenten willigen ein. Zunächst durften sie einen kleinen Ausschnitt lesen, der ziemlich grausam war und es ging um den Seelenbrecher. Dieser hat drei Frauen etwas Schlimmes angetan. Was genau ist passiert?
Meine Meinung:
Wie ziemlich oft muss man einfach drauf los lesen. Aber hier wird man komplett verwirrt. Man wird mit verschiedenen Personen konfrontiert, aber die lassen sich trotzdem recht gut auseinanderhalten. Es ist am Anfang so ein Rumgeplänkel und dauert eine Weile bis was passiert. Dadurch lernt man aber die Protagonisten und das Setting besser kennen. Es wird dann spannend, rätselhaft und geheimnisvoll. Man weiß irgendwie gar nicht was genau passiert und verdächtigt jeden der Seelenbrecher zu sein. Man wird die ganze Zeit im Dunkeln gelassen und erlebt einfach die Geschichte wie sie die Personen erleben die involviert sind, ohne irgendwie hinter die Fassade geschaut zu haben. Es gibt schockierende Szenen, ja, aber jetzt nicht so schockierend, dass man dieses Buch als härtesten Psychothriller bezeichnen kann. Albträume hatte ich jetzt ganz und gar nicht. Ich kann auch verstehen, dass viele kurz vor der Hälfte abgebrochen haben weil sie einfach zu ungeduldig waren anstatt einfach weiterzulesen.
Man fragt sich auch im Laufe der Geschichte warum die Protagonisten genau so handeln und man verdächtigt wieder jeden und stellt sich selbst die Frage was das hier soll und wie das hier enden soll. Beim Lesen spinnt man sich selbst seine Theorien zusammen und ein paar meiner Vermutungen haben sogar gestimmt. Später fand ich es dann ein bisschen langgezogen, aber das war genau der Moment bevor alles aufgelöst wurde. Meine Geduld war schon kurz vorm Ende, aber ich habe durchgehalten und wurde belohnt, denn das Ende war krass und es wurde wirklich komplett alles aufgelöst und es war so simple. Ich war dann so gefangen und teilweise auch sprachlos. Ich wollte dem Buch erst 3 Sterne geben, aber das Ende hat es auf 4 Sterne gerettet.


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