Sie gehen bisschen spät im Buch in die Schule aber ansonsten an Spannung genau die richtige Mischung
Seiten: 272
Verlag: Lübbe
ISBN:978-3404175024
Erschienen am: 14.10.2016
Preis: 12,99 €
Genre: Thriller
Als Mark und Simon mit ihrem Eltern zum neuen Heim fahren, halten sie kurz vor dem Ziel an einem kleinen Lädchen an, mit der Aussicht dort etwas Essbares und etwas zu Trinken zu bekommen. Der Besitzer Kurt lässt sich von der nächsten Kundschaft, ein paar Jugendliche einschüchtern und gibt ihnen Ware umsonst, was der Vater überhaupt nicht verstehen kann. Als Kurt erfährt, wo die Reise hingeht, sagt er nur, dass sie mutig sind. Was mag das wohl heißen?
Dort angekommen renoviert der Vater liebevoll sein ehemaliges Elternhaus und dann ziehen sie ein. Simon lernt Sandy kennen, ein Mädchen in seinem Alter, die es faustdick hinter den Ohren hat und auch ihn in Schwierigkeiten bringt.
Bevor die Ferien um sind, nimmt der Vater seine Kinder mit zum Campen, um dort die Blutschule zu besuchen, in der die Kinder das Töten lernen sollen.
Meine Meinung:
Ich habe schon viel von dem Buch gehört, aber nie eine andere Meinung. Ich weiß nur, dass es in aller Munde war, warum auch immer. Eventuell weil Max Rhode der Autor ist, aber dies ein Pseudonym von Sebastian Fitzek ist, also weil es er geschrieben hat. Ich weiß es nicht.
Ich habe das Buch an einem schönen sonnigen Tag draußen auf dem Balkon gelesen. Ich habs in wenigen Stunden fertig ausgelesen, denn es hat nur 250 Seiten und die Schrift ist ziemlich groß gehalten. Es war sehr spannend, daher nur ein Tag, bzw. ein paar Stunden, die ich dafür brauchte.
Ich finde allerdings, dass die Blutschule ziemlich spät erst losgeht und ehrlich gesagt, hätte ich gerne noch ein paar mehr Unterrichtsstunden gelesen. Es war brutal, eklig und hat einem echt Gänsehaut beschert. Dazu war es noch lehrreich, denn jetzt weiß ich, an welchen Stellen der Körper viel Schmerz empfindet und wie schnell man stirbt, wenn eine bestimmte Stelle blutet. Sehr interessant auf jeden Fall.
Wie schon in anderen Rezensionen erfahren, (inzwischen habe ich mir eine angesehen, um nicht zu viel zu verraten) gibt es eine übernatürliche Sache, die das ganze Buch bestimmt. Daher ist es für mich kein Thriller sondern eher Fantasy gemischt mit Horror. Auch wenn der Klappentext meiner Meinung nach nicht so hinhaut wie das Buch eigentlich gestrickt ist, fand ich es unheimlich spannend und es konnte mich nicht loslassen.



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