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Jene Tage in St. Germain - Annette Hennig

Ich habe es genossen mit den beiden zusammen ihre Tage in Paris zu verfolgen



Seiten: 294
Verlag: 
CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1985603721
Erschienen am 28.02.2018
Preis: 10,25 €
Genre: Historischer Roman



Malu lebt bei ihren Eltern, die einen eigenen Laden besitzen, eine Goldschmiede, in der ihr Vater und hauptsächlich sie den Kunden ihre Wünsche von den Augen ablesen. Sie hat gerade ihre Meisterprüfung abgeschlossen und hegt den Wunsch nach Paris zu reisen, um dort nicht nur Kontakte zu knüpfen, neue Ideen mit zu bringen, sondern auch etwas Sightseeing zu unternehmen.

Ihre Tante hat sich um ein Hotelzimmer für sie gekümmert und nun kann Malu die Tage in Paris genießen. Sie lernt dort, was eigentlich nicht geplant war, einen jungen Mann namens Sebastien kennen und sofort funkt es bei ihr. Sie verbringen tolle Tage und Nächte miteinander, bis Malus Zeit in Paris um ist und sie mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert wird. Trotz dessen lässt sie es sich nicht nehmen jedes Jahr wieder nach Paris zu reisen, um Sebastien wieder zu sehen, in der Hoffnung, dass nun endlich die Zeit für sie beide gekommen ist.

Meine Meinung:

Annette schreibt genau die Art von Roman die ich lesen möchte.

Romane, in denen es um Familien und ihre Geschichten geht. Und das über mehrere Generationen hinaus. Ich möchte wissen, was eine junge Frau erlebt hat, die nun Jahre später eine Großmutter ist und selbst Kinder oder Enkelkinder hat, die vielleicht das Selbe erleben möchten wie sie damals.

Die Blütentraum Reihe von ihr hat mich auf den Geschmack ihrer Geschichten gebracht.

Nun musste ich mich in eine neue Familie hineinfinden, was mir gut gelungen ist. Die Eltern von Malu sind sehr amüsant, vor allem ihre Mutter Grete, die ein Problem damit zu haben scheint, dass Malu mit ihren zwanzig Jahren einem Mann zu Nahe kommen könnte, und das noch in einer fremden Stadt, so weit weg und deshalb ihr nicht erlaubt ein bestimmtes Nachthemd mitzunehmen, was ihre Tante ihr geschenkt hat.

Mein Lieblingssatz: " Schließlich haben wir es doch dir und deiner großzügigen Nachsicht zu verdanken, dass sich unsere Malu mit fescher Kleidung und sündigem Unterzeug in diese frevelhafte Metropole aufmacht." Ich fand diesen Satz irrsinnig witzig.






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