leider etwas schwach ab der Mitte
Seiten: 544
Verlag: KNAUR
ISBN: 978-3426518359
Erschienen am: 03.07.2017
Preis: 11,99 €
Genre: Historischer Roman
Verlag: KNAUR
ISBN: 978-3426518359
Erschienen am: 03.07.2017
Preis: 11,99 €
Genre: Historischer Roman
Ein vergifteter Bürgermeister, Kindesentführung, Brandstiftung und eine Intrige, die es aufzudecken gilt – Der zweite Teil der historischen Familiensaga um die (ehemalige) Wanderapothekerin Klara aus Thüringen ist spannender Krimi und bewegender Historienroman in einem.
Die schwangere Klara führt mit ihrem Ehemann Tobias und dem gemeinsamen Sohn mittlerweile ein beschauliches Leben in Königsee in Thüringen. Wie aus heiterem Himmel wird ein Wanderapotheker ihres Schwiegervaters unter dem Verdacht verhaftet, den Rübenheimer Bürgermeister mit einer vergifteten Arznei ermordet zu haben. Als Tobias sich aus ihrer Heimat in Thüringen auf den Weg macht, um dem Beschuldigten beizustehen, wird er als vermeintlicher Erzeuger dieser Arznei ebenfalls verhaftet.
Kann Klara ihre Familie und vor allem ihren geliebten Tobias retten? Es scheint kein Zufall gewesen zu sein, dass gerade Klaras Mann verdächtigt wurde. Ihre Familie hat offensichtlich nicht nur die einflussreiche Bürgermeistertochter als Feindin, sondern einen unheimlichen Gegner, der alles daran setzt, sie zu vernichten.
Meine Meinung:
Da mir Band 1 wirklich sehr gut gefallen hat, wollte ich nun auch wissen, wie es weitergeht. Zunächst ist der Beginn schon recht gut, da man in der Geschichte drin steckte. Man weiß inzwischen was Wanderapotheker sind und ist gleich bei der Sache. Auch an amüsanten und vielleicht etwas frauenfeindlichen Ausdrücken wird nicht gespart. Aber da es nur eine Geschichte ist, muss man das nicht persönlich nehmen.
Als die Geschichte nach dem Prolog auf Martha, Klara und Tobias kommt und es sozusagen richtig losgeht, hat es mir noch sehr gefallen.
Aber leider ab Mitte des Buches hat sich die Spannungskurve, für mich, eindeutig nach unten bewegt. Es waren zu viele Reisen, zu viele Gasthäuser und zu viele Postkutschen im Gespräch. Immer wieder dasselbe, was mich irgendwann dann gelangweilt hat.
Auch zum Ende hin wurde es nicht besser, so dass ich sagen muss, dass ich froh war, als das Buch zu Ende ging, ich mich aber durch die letzten Seiten gequält habe, bei denen ich den Eindruck hatte, dass es nur noch Füllsätze gab, um das Buch in die Länge zu ziehen. Es waren meiner Meinung nach Details erwähnt worden, die eigentlich total egal sind.
Das hat mich sehr gestört und ich hatte auch manchmal Probleme mit den verschiedenen Namen, so dass dieses Namensverzeichnis am Ende des Buches wirklich angebracht ist.



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