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Das Geheimnis des Winterhauses von Sarah Lark

Ein großartiger Roman über Liebe, Hass und Betrug. Richtig interessant und total spannend



Seiten: 528
Verlag: Lübbe
ISBN:
978-3404178995
Erschienen am: 27.11.2019
Preis: 14,00 €
Genre: Familienroman


Ellinors Cousine liegt im Krankenhaus, weil man bei ihr feststellt, dass die Nieren nicht mehr arbeiten. In ihrer Verzweiflung möchte sie als Spender für eine Niere getestet werden. Und da kommt alles ans Licht. Klara, ihre Cousine ist nicht mit ihr verwandt und kann somit auch als Spender ausgeschlossen werden.

Dazu kommt noch, dass ihr Mann Gernot und sie keine Kinder bekommen können. Sie streben eine künstliche Befruchtung an, die aber sehr teuer ist. Doch als Ellinor erfährt, dass ihre Urgroßmutter adoptiert ist, möchte sie ihre Wurzeln ergründen und begibt sich auf die Reise nach Kroatien. Ihr Mann Gernot ist nicht begeistert davon, denn die Kosten für die Reise sollten ja eigentlich für die künstliche Befruchtung gespart werden. Erst als Ellinors Weg weiter nach Neuseeland führt, ist er erst mit der Reise einverstanden, als er seine Bilder mitnehmen kann, um sie dort auszustellen. Gernot ist Künstler und bringt kein Geld in die Familie, Ellinor ist Alleinverdiener. Während der Reise ereignen sich Dinge zwischen Ellinor und Gernot. Was bringt ihre Ehe ins Wanken? Und wie geht die Suche nach ihren Wurzeln aus?

Meine Meinung:

Ich habe schon ein paar Bücher von Sarah Lark, viel Gutes von ihrer Schreibkunst gehört, aber bisher noch keines gelesen. Dieses Buch wurde mir von NetGalley zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Da Sarah Lark durch Familienromane bekannt ist, und ich gerade total auf solche Romane stehe, kam mit dieses Buch gerade recht.

Der Anfang ist zwar schon spannend gemacht, aber wie jeder Buchbeginn etwas verwirrend. Ich habe gelernt, dass sich das mit der Zeit des Lesens gibt und somit achtete ich gar nicht auf die vielen verschiedenen Namen.

Die Geschichte hat sich im Laufe des Lesen immer besser entwickelt. Ellinor hat sich auf die Suche nach dem Wohnort gemacht und dort erfahren, was da passiert ist. Warum wurde Dana, die adoptierte Verwandte damals abgegeben. Diese und viele weitere Reisen in die Vergangenheit waren mega interessant und sehr spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Zu den Charakteren kann ich sagen, dass diese alle ihre speziellen Seiten hatten. Gernot ist mir sehr unsympathisch, genauso wie Rebecca. Wenn das eine Person wäre, mit der ich täglich zu tun hätte, dann würde ich nicht unbedingt was mit der zu tun haben wollen. Auch Clara wurde als sehr charakteristisch dargestellt. Jeder hatte was. Also Fazit: Charakterbeschreibung wirklich grandios gelungen.

Auch die Landschaft Neuseeland wurde bildlich sehr gut beschrieben. Man hat direkt Lust dorthin zu reisen. Was die Recherche angeht, was die Gumdigger betrifft, wurde da auch sehr gute Arbeit geleistet. Was sehr interessant war, ist dass ein Teil der Geschichte sogar eine wahre Begebenheit ist. Zwar nicht 100 % sondern zu 60 % aufgenommen und in eine tragische Liebesgeschichte verwandelt.

Im Großen und Ganzen war das Buch wirklich sehr unterhaltsam und hat mich während des Lesens alles um mich herum vergessen und ausblenden lassen. Absolute Leseempfehlung.






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