Durchgehend spannend, verwirrend und ein Ende das man nie erwartet hätte
Seiten: 368
Verlag: Fischer
ISBN:978-3596198344
Erschienen am: 18.12.2014
Preis: 14,00 €
Genre: Psychothriller
Als Bastian einen Anruf von seiner Ex Freundin Anna bekommt, die sehr verängstigt ist und um Hilfe bittet ist er fest entschlossen ihr zu helfen. Es geht um Leben oder Tod.
Sein Freund Safi, den er anruft nimmt er schließlich mit und fährt zu dem Ort den Anna ihn gesagt hat.
Als sie mit einem Hinweis dort ankommen machen sie eine schreckliche Entdeckung und befürchten, dass Anna gerade etwas Schlimmes durchmacht.
Sein Auto, das Bastian bei einer Scheune im Dorf geparkt hat ist beschädigt worden, so dass er nicht zurückfahren und die Polizei holen kann. Er ist in diesem Dorf gefangen.
Er wird zu Mia geschickt, die ihm helfen kann, und von der er glaubt, dass er ihr helfen kann Anna aus den Fängen des Bösen zu befreien. Während der Zeit wo er bei Mia bleibt hat er immer wieder verschiedene Begegnungen, die ihn den Verstand rauben. Was ist bloß in diesem Ort los?
Meine Meinung:
Wenn man auf das Cover sieht und den Titel "Das Dorf" liest kann man schon erahnen, dass es sich um einen Ort irgendwo auf der Welt handelt wo es nicht mit rechten Dingen zugeht oder wo etwas Fürchterliches passiert. Das hat mich echt neugierig gemacht.
Schon die ersten Seiten, was den Prolog darstellt sind schon echt brutal und machen Lust auf mehr. Da ich ja gerne solche kranken Geschichten lese war es genau das Richtige für mich. Außerdem ging es dann auch richtig schnell spannend weiter. Man hat trotzdem aber die Charaktere gut kennenlernen dürfen.
Der Schreibstil war einfach und durch die ganze Verwirrung die Arno Strobel hier verursacht hat, wollte man einfach wissen wie es weitergeht und was nun wahr bzw. real ist und was nicht. Das Dorf in dem Bastian festsitzt ist gruselig beschrieben, ein Geisterdorf im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat die ganze Geschichte den richtigen Grusel-Ekel-Faktor gegeben ohne dabei zu heftig ins Detail zu gehen. Ich war regelmäßig verwirrt und wußte auch nicht mehr ob das jetzt real oder eingebildet ist.
In manchen Rezensionen habe ich gelesen, dass vielen der Schluss nicht gefallen hat, bzw. zu einfach war oder vorhersehbar. Der Meinung bin ich ganz und gar nicht. Denn ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Ehrlich gesagt hätte ich mit einigen Absätzen nicht gerechnet. Hier habe ich genau das bekommen, was ich bei "Im Tal des Fuchses" von Charlotte Link vermisst habe. Es hat mir sehr gefallen ;)
Ich hatte in diesem Buch wirklich einen sehr gut ausgearbeiteten Psychothriller vor mir und weiß nun, dass dieses Genre wirklich genau das Richtige für mich ist. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die genauso gerne so kranke Sachen lesen wie ich. Also Folter, Mord und Totschlag, Intrigen etc. Hier bekommt man Emotionen geboten.



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