Willkommen im Faraway Hostel
The Faraway Hostel
| Autorin | Sofia Selma |
| Genre | Romance |
| Verlag | beHEARTBEAT |
| Erscheinung | 01. Juli 2026 |
| Format | eBook |
| Seiten | 327 |
| ISBN | 9783819802973 |
| Reihe | Eine Liebe in Neuseeland · Band 1 |
| Bewertung | ⭐⭐☆☆☆ |
Schon das Cover hat bei mir sofort Fernweh geweckt. Ein kleines Hostel in Neuseeland, traumhafte Landschaften, eine Enemies-to-Lovers-Geschichte und ein Vermächtnis, das um jeden Preis bewahrt werden soll – all das klang nach einer warmherzigen Sommerromance voller Humor und Gefühl. Mit genau diesen Erwartungen habe ich meinen symbolischen Zimmerschlüssel entgegengenommen und den Aufenthalt im Faraway Hostel begonnen.
📖 Gästebucheinträge
Schon beim Einchecken versprach das Hostel genau die Art von Aufenthalt, auf die ich mich gefreut hatte: eine gemütliche Atmosphäre, zwei gegensätzliche Charaktere, viel Neuseeland-Feeling und eine humorvolle Enemies-to-Lovers-Geschichte. Leider stellte sich dieses Gefühl für mich schon nach wenigen Seiten nicht ein. Der Einstieg wirkte auf mich eher chaotisch und machte es schwer, richtig anzukommen.
Kat war für mich die Figur, mit der ich am meisten mitfühlen konnte. Ihre Sorgen um das Hostel und das Vermächtnis ihres Vaters wirkten glaubwürdig. Lian blieb dagegen lange sehr distanziert, wodurch zwischen den beiden kaum emotionale Spannung entstand. Gerade die versprochene Enemies-to-Lovers-Dynamik blieb für mich weit hinter meinen Erwartungen zurück.
Auch das wunderschöne Neuseeland blieb für mich eher Kulisse als echtes Erlebnis. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass jetzt endlich mehr Spannung oder Romantik entstehen könnte, doch die Handlung verlief für mich oft im Sand. Am Ende mochte ich die Grundidee rund um das Hostel sehr, emotional konnte mich der Aufenthalt jedoch leider nicht erreichen.
🛎️ Feedback zum Aufenthalt
| 🏡 Hostel-Idee | ⭐⭐⭐⭐☆ |
| 👤 Gastgeber & Gäste | ⭐⭐⭐☆☆ |
| 💞 Enemies-to-Lovers | ⭐☆☆☆☆ |
| 🇳🇿 Neuseeland-Feeling | ⭐⭐☆☆☆ |
| 📖 Leseerlebnis | ⭐⭐☆☆☆ |
| ✨ Gesamteindruck | ⭐⭐☆☆☆ |
Das Vermächtnis des Vaters, das kleine Hostel und die Grundidee der Geschichte haben mir wirklich gefallen. Auch Kat konnte mich mit ihrer sympathischen Art überzeugen und machte es leicht, ihre Beweggründe nachzuvollziehen.
Ich hätte mir deutlich mehr romantische Spannung zwischen Kat und Lian gewünscht. Außerdem blieb das wunderschöne Neuseeland für mich eher Kulisse als echtes Erlebnis. Durch den ruhigen Erzählstil und die vielen Passagen ohne größere Dynamik konnte mich die Geschichte emotional leider nicht mitreißen.
🔑 Zeit auszuchecken
Ich habe meinen Aufenthalt mit deutlich höheren Erwartungen begonnen. Die Idee rund um das kleine Hostel, das Vermächtnis des Vaters und das traumhafte Neuseeland klang nach einer gefühlvollen Romance mit Humor, Herz und Fernweh. Leider konnte das Buch dieses Versprechen für mich nur selten einlösen.
Zwar mochte ich Kat als Hauptfigur und fand die Grundidee wirklich sympathisch, doch die emotionale Distanz zwischen den Figuren, die kaum spürbare Enemies-to-Lovers-Dynamik und das langsame Erzähltempo sorgten dafür, dass ich mich immer weiter von der Geschichte entfernte. Selbst das wunderschöne Setting blieb für mich mehr Kulisse als echtes Erlebnis.
Das Faraway Hostel hatte für mich alles, was nach einer perfekten Sommerlektüre klang. Am Ende blieb jedoch vor allem das Gefühl, dass das große Potenzial der Geschichte nicht ausgeschöpft wurde. Wer ruhige Romance mit viel Alltagsleben mag, könnte hier eher fündig werden. Mich konnte der Aufenthalt leider nicht emotional erreichen.
Ich schließe die Tür von Pinkies Hostel mit dem Gefühl, dass eine wunderbare Idee allein noch keine unvergessliche Reise macht. Manchmal bleibt nicht der Aufenthalt in Erinnerung, sondern die Hoffnung darauf, was hätte daraus werden können.
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