hatte ich mir besser vorgestellt
Seiten: 448
Verlag: Carlsen
ISBN:978-3551312006
Erschienen am: 15.03.2013
Preis: 2,80 €
Genre: Liebesroman
Sam ist eine beliebte Schülerin. Sie hat drei Freundinnen, die die Schule unsicher machen. Als sie morgens von Lindsay zur Schule abgeholt wird ist Valentinstag und in der Schule werden Rosen verteilt. Anders als ihre Freundinnen, ist Sam noch jungfräulich, möchte aber diesen Tag ausnutzen, um mit Robb ihrem festen Freund das erste Mal zu erleben, eigentlich widerwillen, aber sie sind schließlich schon 4 Monate zusammen und ihre Freundinnen hatten auch schon mal Sex.
Es ist ein normaler Schultag, ein Freitag, wo man am nächsten Tag keine Schule hat und ausgehen kann. Sam und ihre Freundinnen werden von Kent auf seine Party eingeladen, doch auf dem Weg nach Hause kommt sie durch einen Verkehrsunfall ums Leben.
Als sie am nächsten Tag aufwacht und es der selbe Tag zu sein scheint ist Sam total verwirrt. Was passiert ihr und war sie nicht tot und war gestern nicht Freitag?
Meine Meinung:
Ähnlich wie der Klappentext kennt man einen bestimmten Film, den ich vor vielen Jahren mal gesehen habe, mich zwar nicht mehr an den Inhalt aber dafür daran erinnern kann, dass der Mann auch jeden Morgen aufwacht und den selben Tag wieder erlebt. Als wenn der da oben meint, dass er was falsch gemacht hat und das wieder gerade biegen muss.
So ähnlich, eigentlich genauso ergeht es Sam. Auch sie wacht morgens, an ihrem letzten Tag immer wieder auf, durch ihren lauten Wecker und erlebt den Tag neu.
Sie bekommt sozusagen die Chance diesen Tag anders zu machen.
Beim zweiten Morgen war es ja noch interessant, da man ja wie üblich beim ersten Tag die ganzen Details noch gar nicht so verinnnerlicht hat. Nur so ungefähr weiß man noch wie es war. Aber irgendwann ging es mir echt auf die Nerven. Wieder und wieder die gleiche Leier dachte ich. Schließlich versucht Sam jeden Tag irgendwie zu verhindern, dass sie stirbt und dabei lernt sie eine ganz andere Seite an sich kennen und auch an anderen Menschen.
Ich hab manchmal so für sie gehofft, dass sie diesen Tag nicht nochmal wiederholen muss, da es manchmal echt schade war. Echt aber auch anstrengend für mich. Ich möchte es nicht nochmal lesen. Natürlich ist es vom Denkansatz gut geschrieben, denn man sollte einfach auch mal hinter die Fassade eines Menschen sehen und nicht gleich nur den Charakter vom Optischen ableiten.
Den Film gibt es übrigens auch inzwischen auf DVD.



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