nicht wirklich gruselig geschrieben, aber es war auch nicht langweilig
Seiten: 1536
Verlag: Heyne
ISBN:978-3453435773
Erschienen am: 08.02.2011
Preis: 18,00 €
Genre: Horror
Bill ist krank, ist im Bett und Georgie sein kleiner Bruder möchte spielen. Draußen regnet es in Strömen, so dass die Straße Rinnsale zieht. Dort lässt Georgie sein Boot, das Bill ihm gebastelt hat herabfahren. Bis es in einen Gulli verschwindet. Georgie schaut in den Gulli hinein, möchte schauen, wo sein Boot geblieben ist. Dann taucht ein Clown auf, der dieses Boot in den Händen hält und mit Georgie spricht. Als er nach dem Boot greifen möchte, wird er in die Kanalisation gezogen und später tot, mit einem abgerissenen Arm aufgefunden. Bills Familie verkraftet diesen Verlust nur sehr schwer und sie vegetieren nur noch vor sich hin.
Aber es werden auch andere Kinder vermisst und tot aufgefunden. In Derry wird eine Ausgangssperre verhängt, damit nicht noch mehr Kinder dem Mörder zum Opfer fallen.
In der Zeit finden sich sieben Kinder zusammen, die alle ein Handicap haben und Freunde werden. Auch haben sie die gleichen Feinde, denn Henry Bowers und seine Freunde machen den Kindern immer nur Ärger. Sie wollen sie verprügeln, beschimpfen und noch weiter gehen....
Während des Jahres 1958 passieren die Morde und auch die sieben Freunde machen schlimme Entdeckungen. Jeder sieht Dinge, die die anderen Leute nicht sehen. Und diese Dinge wollen sie töten. Es jagt hinter ihnen her und will sie ermorden.
Später verlassen die Kinder Derry mit ihren Eltern und als Erwachsene leben sie ein ganz normales Leben. Arbeiten, verdienen gutes Geld und denken gar nicht mehr an die Dinge, die sie in ihrer Kindheit erlebt haben. Bis ein Anruf jeden von ihnen erreicht. Das bringt jeden einzelnen aus der Fassung. Sie haben sich ein Versprechen gegeben und es gibt kein Zurück mehr.
Meine Meinung:
Von der Sonja (Youtube) weiß ich, dass sie sehr sehr gerne Stephen King liest. Ich hatte bereits ein Buch von Stephen King gelesen, aber das war allgemein nicht so gut bewertet.
Und dieses Buch ist ja schon alt, eigentlich und gerade diese Neuauflage ist total gehypet. Die Bewertungen sind grandios und ich war so so gwespannt auf dieses Buch. Da ich gar nicht wußte, dass es so dick war, hab ich mich total erschrocken.
Und da ich so ungeheuer neugierig war, musste ich gleich beginnen.
Mir, und anderen ist aufgefallen, dass die Seiten sehr dünn sind. Man muss also sehr vorsichtig sein, beim Blättern. Und das Buch ist wie schon gesagt, sehr dick. Aber mein Gott, wie soll man sonst soviele Seiten in ein Buch bekommen?
Das macht es beim Lesen auch schwierig, weil das Buch sehr schwer ist. Also im Bett lesen ist nicht so bei dem Buch. Aber man findet schon seine Position.
Stand Seite 900
Das Buch ist in verschiedene Zeitabschnitte eingeteilt. Das wechselt auch immer, aber das bekommt man gut mit.
Natürlich beginnt alles mit Georgie, Bills Bruder, gefolgt von den neuen Morden 1985 (es ist wieder da)
Anschließend reisen wir durch die Kindheit von dem "Club der Verlierer". Es sind viele viele Seiten und durch diesesn ausführlichen sehr ausgeprägten Schreibstil lernen wir die Jungs und das Mädchen sehr genau kennen.
Jedes Kind hat so seine Macke und sie verstehen sich super, da niemand über einen anderen lästert oder ihn ärgert. Bill z.B. stottert und auch wenn Eddie mal einen Witz über ihn macht, weiß Bill, dass es nicht ernst gemeint war. Es sind tolle Kinder und sie haben eine wunderbare Freundschaft, so dass sie eigentlich, wenn ES nicht wäre eine wunderschöne Kindheit in Derry verbringen würden.
Als der Abschnitt beginnt, wie die Kinder als Erwachsene benachrichtig wurden, haben wir sie als Kinder noch gar nicht kennengelernt. Jeder der Sieben hat seine eigene ausführliche Lebensgeschichte in der Gegenwart. Was sehr interessant erschien, wenn man dann den Abschnitt der Kindheit liest. Besonders Beverlys Schicksal ist mir sehr nahe gegangen und fand es sehr interessant zu lesen.
Letztendlich findet man sich dort wieder, wo sie Erwachsen sind und erneut nach Derry kommen. Da man so intensiv mit ihrer Kindheit konfrontiert wurde, ist es für den Leser so, als wenn man mit 12 Jahren wegzieht und 27 Jahre später wieder kommt und sich die Veränderungen ansieht. Auch was die Leute heute machen. Wohnt der noch da? Lebt der eigentlich noch? Wie hat sich die Stadt verändert?
Es ist mega interessant die Sechs von Sieben Freunde zu begleiten.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich bis jetzt noch nicht gegruselt habe, vielleicht kommt das später noch. Ich hoffe es.
Abschluss:
Wie ich schon angekündigt hatte, stand bei uns ein Umzug an, der mittlerweile ganz gut voranschreitet. Ich habe immer mal wieder etwas Zeit gehabt um weiterzulesen. Man braucht aber keine Angst aus der Geschichte rauszukommen, wenn man es nicht gleich in einem Stück liest. Die vielen Seiten, die man bisher gelesen hat, sorgen dafür, dass man nichts vergessen kann. Wie ich schon erwähnt habe, schreibt Stephen King sehr detailiert und ausführlich.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich es nicht so gruselig fand das Buch zu lesen. Ich möchte mir demnächst den Film ansehen, und gehe mit weniger Furcht ins KINO, da ich das Buch eben schon kenne. Ich denke, dass es auf der Leinwand viel gruseliger zugehen wird, da dann wahrscheinlich mit Schrecksekunden und Special Effects gearbeitet wird. Ich freue mich richtig drauf, aber allein will ich trotzdem nicht gehen. :D
Wenn ich an das Ende des Buches denke, bin ich zufrieden und muss auch sagen, dass es ein sehr rührender und berührender Abschluß war.



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